Weihbischof Grave schrieb zum Musical Virgin  u.a. an die Mitglieder (auf Bild klicken!)

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Martin Gander hat viele Szenen der Uraufführung gefilmt und daraus einen Trailer und einen 100 Minuten-Film in hoher und niedriger Auflösung geschnitten.

Er schreibt dazu: Es war von meiner Seite aus nicht geplant ein fertiges Video zu erstellen, dafür wollte ich eigentlich die nächsten Aufführungen abwarten. Aus dem Material was ich aufgenommen habe, habe ich ein Video mit der Lauflänge von ca.100min. erstellt. Die Dateigröße beträgt ca.13 GByte. Das Video habe ich so gefertigt, dass es problemlos auf einem 16 GByte USB Stick passt. Da mittlerweile jeder einen modernen Fernseher hat, kann man den Stick einfach in den USB Platz im Fernseher stecken und sich den Film anschauen. Inzwischen gibt es von dem Video auch eine 0,15 GByte - Fassung. Hiermit sage ich Herrn Gander ganz herzlichen Dank für die Arbeit. Die Videos können hier runtergeladen und angeschaut werden:

100 Minuten-Film 13 Gbyte   -   100 Minutenfilm 0,15 GByte   -   Trailer

 

 

 

 

grave
 
 
 
 
Weihbischof em. Dr.Franz Grave schrieb am 15.12.17
 
Lieber Manfred,
 

das Musical lässt mich nicht los. In den vergangenen Tagen habe ich immer wieder darüber meditiert und ich finde, dass es gelungen ist, den geistlichen Schatz, den das Musical birgt, tiefgründig zu erschließen. Dabei fiel mir auf, dass auch junge Menschen interessiert waren. Offensichtlich ist das Musical eine Form, die theologische und spirituelle Anliegen vermitteln kann. Allerdings ist das Aufgebot an Personal, ,,Bühne", Technik und Kostüme groß. Und dann die Aufführung! Das war für mich eine Art der Verkündigung, die nachwirkt und geistlich bewegt. So möchte ich Dir noch einmal sehr herzlich danken. Du hast einen geistlichen Impuls vermittelt, der nicht ohne Wirkung bleibt. Ebenso herzlich danken möchte ich allen Beteiligten. Man merkte ihr Engagement und ihre Identifikation mit der Botschaft des Musicals.

Am 3. Adventssonntag werde ich über "Maria-im Advent" predigen. Da bringe ich das Musical noch einmal zur Sprache.Gern würde ich in absehbarer Zeit über alles mit Dir sprechen.Was denkst Du?

Herzlich Dein

+ Franz Grave

 
 
Grüße aus dem Karmelkloster in Berlin an Regina Martyrum
von Schwester Sr. Teresia Benedicta und Sr. Marie - Luise:
 
Vielleicht freuen Sie sich über unsere Werihnachtspost. Am 12.12. haben wir besonders an Sie und die Uraufführung des neuen Musicals gedacht. Im Internet verfolge ich alles ein wenig. Es ist beeindruckend.
 
 
Liebe Mitwirkende, liebe Leserinen, liebe Leser,
 
die Uraufführung des neuen Gemeindemusicals der Barbaragemeinde am 12.12.2017, dem Hochfest der Jungfrau von Guadalupe, vor voll besetztem Haus mit 400 Zuschauern hat viele positive Rezonanzen hervorgebracht. Die Worte des Dankes und der Anerkennung habe ich entgegengenommen für die über 140 Mitwirkenden. Jedem einzelnen bin ich dankbar für die investierte Zeit, das Interesse und das unglaubliche emotionale Engagement. Der Erfolg hat sich herumgesprochen und die Fragen nach einer weiteren Aufführung werden immer lauter. Mitte Januar finden die Sondierungsgespräche statt mit Adveniat für eine Aufführung beim Katholikentag in Münster (10.-12. Mai 2018). Dort hält das (der  Planungskomitee vorsichtshalber eine Veranstaltungshalle vor. Anbei hier ein Trailer, den Martin Gander aus Szemen der Uraufführung zusammengestellt hat. Weitere Filme folgen. Link zum Film:https://youtu.be/7UU-skD7Y6Q). Die wunderbare Fotostrecke von Martin Auge ist zu finden unter: https://photos.app.goo.gl/nQC5d50d6VvTmcLz1
Auch dafür ein herzliches Dankeschön.
Uns allen wünsche ich ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues jahr!
Manfred v. Schwartzenberg
  Azteken
 

 

Sr. Marie-Luise Wiesweg, Heckerdamm 232. 13627 Berlin    09.09.2017

(Schwester Marie-Lusise ist Karmelitin in Regina Martyrum)

Lieber Pastor von Schwartzenberg,

lhre Zeilen vom 19. Juni, mit der wunderbaren Zugabe zum neuen Musical ,,Virgin", haben mir überaus viel Freude geschenkt. Ich danke Ihnen sehr! Zweimal habe ich die Texte aufmerksam gelesen und auf mich wirken lassen. Ich wusste wenig über die Jungfrau von Guadalupe und wie das Evangelium in Mexiko und Süd-Amerika sich verbreitet hat. Es ist eine andere Welt, und Sie haben es so wunderbar in ein Musical verarbeitet. Sicher wird es gut ankommen, und die Wertschätztng anderer Völker festigen.

Es steckt sicher noch sehr viel Arbeit drin. Gerne würde ich zur Aufführung kommen, aber das bleibt wohl ein Traum. Natürlich habe ich alles mit meiner Gemeinschaft geteilt. Es kam bei allen Schwestern sehr gut an.

Das Musical von Nikolaus Groß in unserer Kirche bleibt unvergesslich. Gerne denken wir an die außergewöhnlich guten und so passenden Auffi.ihrungen und an das Team, welches hervorragend oft bis tief in die Nacht gearbeitet hat. Es musste kein Gottesdienst ausfallen.

Vielen Dank, dass Sie auf das ,,Abschiedsständchen" bei der Beisetzung meiner Schwestern noch mal eingegangen sind. Ich wusste nicht mehr welchen Psalm Sie damals so wunderbar gesungen haben. Jetzt ist mir Psalm 103 neu lebendig und kostbar.Ich denke in diesen Wochen vor Ihrer Auffiihrung ganz besonders im Gebet an Sie und ihr großes Team. Das Einüben braucht viel Zeit und Geschick. Gott schenke Ihnen und allen viel Kraft und auch Freude bei allen Vorbereitungen und den folgenden Auffiihrungen.

Grüßen Sie Pastor Demmel von mir wenn Sie ihn sehen.In Dankbarkeit und ein wenig mitfiebernd,


grüßt

Ihre

Sr. Marie-Luise Wiesweg

Die Bistumszeitschrift BENE möchte unsere Hauptdarstellerin interviewen.

Diesmal werden die Einladungskarten verschickt auch im Namen von unserem Bischof Franz Josef Overbeck und dem Hauptgeschäftsführer von Adveniat, Pater Michael Heinz SVD und Weihbischof Ludger Schepers.

 

Musicalszenen in der Andacht am 12. Dez. 2016

Informations- und Meditationsgottesdienst

am 12. Dezember 2016 in der Barbarakirche

 

Ablauf der Musicalszenen

(Treppen und Mittelbühne sind aufgebaut, Orchester sitzt wie bei Nikolaus Groß)

Licht aus

Spot auf die Mittelbühne

Klaus Timmer betritt die Mittelbühne und spielt den Prolog

Am Schluss Licht aus und brutale Musik

Spot auf die Seitenkapellen

Zwei Totenkopf Aztekenkrieger kommen aus den Seitenkapellen

rechts und links mit Lanzen auf die Mittelbühne, Spots verfolgen.

Zugleich kommen Azteken (Antonia und Juliana Gocke) von hinten

rechts und links im Federkostüm und tanzen zu der Musik

Licht vor den Altar, 2 Spots auf die Mittelbühne

Licht aus

Musik erklingt (der Weg von Juan Diego)

an den Wänden Videos vom Sternenhimmel, dem Adler und

der Mondsichel

Juan Diego (Jürgen Wrobbel) kommt von hinten rechts durch die Kirche,

ein Verfolger nimmt ihn ins Licht,

an der Tabernakelsäule vorbei bis vor den Altar,

dort links herum und dann die linke Treppe hoch bis zu Mitte.

Auf dem rechten Treppenpodest erscheint die Virgin

von einem Verfolger ins Licht genommen.

An den Wänden geht die Sonne auf.

Zugleich nimmt das Bühnenlicht zu.

Die Virgin ruft Joanito.

Beide schreiten ihre jeweilige Treppe hinab.

Virgin bis zur vorletzen Stufe, Diego ganz hinunter.

Die weitere Szene der Begegnung spielt sich ebendort ab.

(Wenn der Part mit den Blumen gespielt wird,

schickt die Virgin den Juan Diego wieder die Treppe hoch,

Licht geht langsam aus, Video zeigt den Tepenjak (Berg)

mit Blumen. Diego nimmt auf der Orgelbühne Blumen in seine Hände

und kommt wieder die Treppe runter. Spot begleitet ihn,

Sonne geht wieder auf, Licht auf der Bühne wird heller,

Virgin steht auf der Mittelbühne, nimmt die Blumen in Empfang

und legt sie ihm einzeln in den Umhang.

Licht aus)

Licht an

Eine Indioschar, verkleidet mit einfachen Kleidchen und Perücken

(Kinder- und Jugendchor), kommen von hinten

durch die Kirche und postieren sich auf der Mittelbühne und den

angrenzenden Treppen. Die Lehrerin (Doro Schäfer) erscheint mit den Kindern

und übt mit ihnen das Ave Maria. Ein Franziskaner sitzt als Aufsicht dabei

und applaudiert.

Die Indioschar geht durch die Seitenkapellen in die Sakristei ab.

Licht aus

Spot auf die Mittelbühne

Klaus Timmer betritt die Mittelbühne und spielt den Epilog.

Kinder- und Jugendchor ziehen sich derweil um:

sommerliche, mexikanische, bunte Kleidung

Zum Schluss entwickelt sich das Virginbanner von der Orgelbühne.

Musik erklingt

Alles Licht an

Von der Orgelbühne über die Treppen kommt der Cantamus-Chor,

sommerlich, modern mexikanisch bunt gekleidet, und postiert sich

auf den Treppen und der Mittelbühne.

Der Kinder- und Jugendchor kommt umgezogen tanzend aus den Seitenkapellen

und tanzt im Freistil vor dem Altar.

 

 

Ein Wunsch von Weihbischof Grave

Weihbischof Franz Grave hat unser Musical „Nikolaus Groß“ und im vergangenen Jahr das Barbaraoratorium so gut gefallen, dass er mit der Bitte an Herrn Kölsch und mich und damit auch an unsere Gemeinde herantrat, ein Musical zu schaffen für ADVENIAT über die „Jungfrau von Guadalupe“ und Juan Diego. Ich wusste gar nicht, wer das war. Für einen Priester mehr als eine peinliche Bildungslücke.

Meine Recherchen ergaben: Guadalupe am Rande von Mexico-City ist mit 21 Millionen Pilgern der weitaus größte Wallfahrtsort der Welt. Das Bildnis der Jungfrau befindet sich weltweit allerorten: als Mosaik neben dem Petrusgrab in Rom, auf dem Schreibtisch Papst Johannes Paul II, bei der Klagemauer in Jerusalem und in zahllosen Häusern, öffentlichen Gebäuden und Kirchen. Am 12. Dezember ist der große Festtag der Jungfrau von Guadalupe. An diesem Tag reißen sich viele Sängerinnen, Sänger und Musiker darum, vor dem Gnadenbild in der großen Kathedrale in Mexico zu singen und zu spielen und der „Virgin“ das traditionelle Geburtstags- und Liebesständchen „...“ zu bringen.

In der Stadt und im ganzen Land finden an diesem Tag Umzüge und Tänze statt zu Ehren der Gottesmutter. Ihr Freund, der Indio Juan Diego, dem sie 1531 erschien, wurde 2002 als erster Ureinwohner Amerikas von Papst Johannes Paul II heiliggesprochen. Sein Festtag ist der 9. Dezember.

„Unsere liebe Frau von Guadalupe“, wie sie auch genannt wird, ist die Patronin von ganz Amerika. In den Jahren nach der Erscheinung wurde der ganze Kontinent Lateinamerika schlagartig katholisch. Und das war nicht das Werk der Missionare. Wie kam es dazu?

Die Gottesmutter erschien dem armen Indio Juan Diego und bildete sich ab auf seinem erbärmlichen Umhang, Tilma genannt. Diese Tilma ist das heutige Gnadenbild in der Kathedrale von Mexico-Guadalupe.

Dass es die Tilma von dem Aztekenindio Diego überhaupt noch gibt, ist schon ein Wunder. Die Kleidung der ärmlichen Leute bestand aus Agavefasern, die spätestens nach 20 Jahren verrottet waren. Und der Umhang ist heute schon fast 500 Jahre alt. Dazu noch das Bild der Gottesmutter auf der Tilma: es strahlt wie eh und je. Die Farben verblassen nicht. Eigentlich sind da überhaupt keine Farben. Die Wissenschaft hat etliche Fasern untersucht, keine Farbe zu finden. Und doch – schaut man die Tilma an – sieht man das farbenprächtige Bild.

Natürlich haben manche Wissenschaftler nach dem Motto: „was nicht sein kann, das nicht sein darf“ versucht, irgendwelchen Betrügereien auf die Spur zu kommen: erfolglos.

Mit allen modernen Mitteln der letzten Jahrzehnte wurde die Tilma untersucht. Immer das gleiche Ergebnis: ein farbiges Bild ohne Farbe, nicht gemalt, nicht gepinselt, nicht aufgetragen, nichts zu kopieren, nichts zu fälschen, und dann in einem Zustand, als sei das Bild und der Stoff von Gestern, obwohl schon tausende Menschen an dem Bild vorbeigezogen waren, es berührt haben und tausende russende Kerzen davor gebrannt haben, als das Bild noch nicht unter einem Glasschutz war. Selbst ein Bombenattentat hat das Bildnis unbeschadet überlebt. Ein Wunder?

Das eigentliche Wunder aber war, dass Maria auf Grund des aztekischen Erscheinungsbildes von der indigenen Bevölkerung sofort begriffen wurde als eine „Mutter der Armen“ und in wenigen Jahren ganz Lateinamerika den katholischen Glauben angenommen hatte trotz der schlechten Erfahrung mit den europäischen goldgierigen Erobern.

Nun sind wir (Herr Kölsch und ich) am Werk. Zwei Sondierungsgespräche haben schon in der Geschäftsstelle von ADVENIAT in Essen stattgefunden und das Libretto ist auch schon halb fertig. Und wir hoffen, dass wir die Gemeinde noch einmal begeistern und zum Mitspielen gewinnen können.

 

Manfred v. Schwartzenberg